Erstmals durfte ich am Freitag Abend beim Shorttrack (XCC) an den Start gehen (nur die besten 40 sind berechtigt). Das Rennen ging über knapp 25 Minuten. Anfangs konnte ich sogar mal kurz in die Top 10 fahren, aber ab der 3. von 6 Runden konnte ich das hohe Tempo nicht mehr halten und am Ende überquerte ich als 25te die Ziellinie. Auch wenn es sehr hart war, hat mir dieses Rennformat viel Spaß gemacht und ich hoffe im nächsten Jahr noch öfters die Chance zu haben dort starten zu können:) 

Auf das Cross Country Rennen am Sonntag habe ich mich besonders gefreut. In den letzten Wochen konnte ich nochmal einen schönen Formaufbau machen und daher war ich sehr gespannt und voller Vorfreude meine Leistung mit den anderen Weltklasse-Fahrerinnen beim Finale messen zu können. Die Bedingungen waren aufgrund des Dauerregens am Samstag schwer. Schlammrennen machen mir aber nichts aus und daher konnte auch das meine Motivation nicht dämpfen;) Ich fand direkt gut ins Rennen und konnte bereits in der ersten Startrunde weit vorfahren. In der Hälfte des Rennens schaffte ich es sogar in die Top 20. Ich fühlte mich super und konnte am Anstieg Fahrerinnen überholen. Leider passierte mir in einer Abfahrt ein blöder Sturz, bei dem ich voll auf den Bauch viel. Im ersten Moment war der Schock sehr groß, da mir das Atmen schwer viel. Nach ein paar Minuten ging es jedoch wieder und ich wollte weiterfahren. Die Sanitäter waren leider anderer Meinung und sehr besorgt um mich. Somit war das Rennen für mich beendet und die Enttäuschung sehr groß. Auf dem Weg zu meinem besten Weltcup-Ergebnis musste ich leider von außen zuschauen, wie meine Konkurrentinnen ins Ziel fuhren. Im Nachhinein bin ich aber froh, dass mir nichts weiter passiert ist und mein Schlüsselbein nichts abbekommen hat. Das war dann wohl Glück im Unglück;)